Über mich

Hello!

Da ist wohl jemand neugierig und möchte wissen, wer hinter den Fotos und Beiträgen steckt. Das wäre ich auch! Also will ich deiner Neugierde mal frönen und ein paar Worte zu mir und der Idee hinter meinem Blog finden :)

Ich bin Jana, 25 Jahre alt, ein absolutes Meereskind, salzwassersüchtig und das Gesicht zur Rucksackstudentin. Willkommen!

Den Reiseblog habe ich im Frühjahr 2015 gegründet, da mich immer mehr Freunde über meine Reisen, Routen, Erlebnisse, Ängste, Equipment etc. ausgefragt haben. Damit ist die Idee entstanden, einen eigenen Reiseblog zu schreiben.

Allerdings war das neben dem Studium, Freunden und einer mehr als ausgeprägten Reiselust zeitlich tatsächlich schwierig. Nach wie vor stapeln sich Fotos wie auch Beitragsideen, die ich aus Zeitmangel noch gar nicht realisieren konnte.

Im April 2018 habe ich meinen Bachelor in Medienwissenschaft & Germanistik abgeschlossen und bin danach erstmal mit einem One-Way-Ticket und meinem Rucksack durch Mittelamerika gereist. Ein Traum! Dort habe ich mir eingestanden, was sich die letzten Jahr schon ziemlich abgezeichnet hat: Ich liebe das Meer so sehr, dass ich etwas für den Erhalt dieses faszinierenden Elementes machen möchte. 

** ocean lover und Plastik-Müll-Reduzierer **

In meinem Herzen bin ich ein Inselmädchen, glücklich, wann immer ich vom Meer umgeben bin. Doch es ist erschreckend zu sehen, wie Riffe binnen kürzester Zeit sterben, wie viel Müll an Stränden und im Meer selber schwimmt und, wie die Artenvielfalt rapide weniger wird! All das habe ich selber schon mitbekommen.

Besonders während meiner Reisen in ärmeren und weniger entwickelten Ländern, habe ich realisiert, wie verschmutzt unser Planet eigentlich ist. Die Natur könnte so schön sein, wenn wir sie nicht selber zerstören würden. Daher versuche ich immer bewusster auf einen reduzierten Umgang mit Plastik zu achten und nachhaltiger zu leben, ohne gleich mein ganzes Leben dafür umzukrempeln. Durch das Reisen ist mir erst so richtig bewusst geworden, dass ich mich gerne dafür einsetzen möchte, dass wir auch in ein paar Jahren noch Fische im Meer sehen und Strände weiterhin aus Sand und nicht aus Plastikmüll bestehen. Ich möchte dich gerne mitnehmen auf meine eigene, persönliche Reise und hoffe, dadurch den ein oder anderen Anreiz geben zu können. Es ist allerhöchste Zeit, dass wir alle etwas an unserem Konsumverhalten überdenken!

**  Als Frau alleine reisen  **

Ja das geht! In den letzten fünf Jahren war ich ziemlich viel unterwegs – und das meistens alleine. Ich mag es einfach, die Freiheit zu genießen, spontane Entscheidungen treffen zu können. Und vor allem neue Leute kennen zu lernen. Das geht meiner Meinung nach alleine nämlich meist besser.

Nach meinem Abschluss habe ich meinen Job gekündigt und bin mit einem One-Way-Ticket nach Mittelamerika geflogen. Vier Monate bin ich dort „alleine“ herumgereist und habe sogar einen Monat in Honduras gewohnt. Wobei so ganz alleine war ich doch nicht, denn ich habe so viele Leute getroffen, dass alleine wahrscheinlich das falsche Wort dafür wäre.

**  Studieren auf Teneriffa  **

Während meines Bachelors wurde das Meerweh so groß, dass ich die Möglichkeit genutzt habe, für zehn Monate auf der Kanareninsel Teneriffa zu studieren. Der Plan war, dort vor allem Spanisch und natürlich Surfen zu lernen. Das hat sich beides als schwieriger geoutet, als ich gehofft hatte. Aber am Ende hat beides dann doch einigermaßen geklappt. Auch wenn ich mir doch schnellere, und vor allem beim Surfen, größere Fortschritte erhofft hatte.

**  Fotos, Fotos, Fotos  **

Auf Instagram halte ich dich übrigens mit Foto unter @rucksackstudenin auf dem Laufenden. Schau gerne vorbei!

Viel Spaß beim Stöbern! 

Deine Jana

PS: Ich freue mich immer über Kommentare und Nachrichten :)


Möchtest du gerne wissen, wie ich zum Reisen gekommen bin?

Dann guck doch mal hier..

10 Kommentare bei „Über mich“

  1. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46223/Urlaub-war-uns-wichtiger-als-Eure-Zukunft-sorry

    Das ist keine Weltenbummlerei, sondern Billigflieger-Tourismus. Die mediale Selbstinszenierung kann nicht ohne die heuchlerische Selbstlüge. Immerhin reitest du keine Elefanten. Sei mutig und authentisch ohne Exotismus, Eskapismus und einer Pathologie der Identität. Entdecke nicht nur das Ferne, sondern auch das Nahe. Und betreibe echten Umweltschutz!

    1. Liebe Krinien,

      den Artikel habe ich auch schon vor ein paar Tagen gelesen und musste in vielen Punkten zustimmen. Allerdings verstehe ich nicht, worauf sich deine Kritik bezieht?! Darauf, dass ich in ein Flugzeug steige und Fernreisen unternehme? Mein biologischer Fußabdruck ist im Bezug auf das Fliegen tatsächlich nicht der beste, aber das ist mit bewusst. Ich unternehme kaum Städtetrips für wenige Tage, nur um an einem Wochenende eine neue Stadt „abhaken“ zu können. Vor allem, wenn ich weite Strecken fliege, dann bewusst für einen längeren Zeitraum ;)
      Es gibt viele Dinge, die auf meinem Blog nicht – vielleicht auch einfach noch nicht – veröffentlicht sind. Darunter zum Beispiel viele Radtouren durch Deutschland, bei denen ich, wenn überhaupt, mit dem Zug zum Einstiegspunkt gereist bin… Unsere Gegend ist schön und ich bin sehr gerne hier! Aber für solche Artikel fehlen mir neben Studium und Job zum Teil einfach die Zeit, denn ich lebe dafür zu gerne abseits des Computers.

      Ich habe bisher sehr viel über das Reisen gelernt und werde von Woche zu Woche umweltbewusster und versuche das natürlich auch an meine Mitmenschen weiter zu geben. Von daher verstehe ich nicht genau, worauf du mit deinem Kommentar hinaus möchtest..

      Grüße
      Jana

      1. Liebe Jana,

        danke für deine ehrliche Antwort.

        Meine Kritik gilt der Unterscheidung: Reisen und Tourismus sind unterschiedliche Dinge. Ich behaupte, dass du und viele andere eigentlich gar nicht „reisen“, sondern schlichtweg Tourismus betreiben. Tourismus, weil ihr hauptsächlich die Touristenspots ansteuert, weil ihr Billigflieger benutzt -und in der Tat einen trumpschen Fußabdruck in die Welt setzt- und möglichst wie Gott in Frankreich es euch gut gehen lasst (gut gehen lassen ist schon okay, aber extra deswegen Ziele wie Thailand ansteuern…weil es da so schön billig ist…dabei schwingen postkoloniale Phänomene wie Exotismus und Eskapismus gewaltig mit). Reisen vor allem aber Bildung und Erfahrung. Und dazu zählen auch Grenzerfahrungen und vor allem echter Austausch auf Augenhöhe -sofern dies überhaupt als Mensch der ersten Welt möglich ist. Jedenfalls geht es deshalb umso mehr um eine kritische Selbstreflexion und Kommunitarismus (Verantwortung gegeüber der Welt), die ich wenig sehe. Die Selbstzuschreibung -Abenteurer, Weltenbummler, Vagabunden etc.- und die Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Hostels und Hotels sind nicht weltenbummlermäßig, sondern stink normale Jugendherbergen. Mir geht es um die Selbstlüge. Um die (mediale) Inszenierung.

        Ich finde es wunderbar, dass du auch dein eigenes Land entdeckst. Und dies sogar mit dem Radl und der Bahn. Das ist großartig. Die Heimat, Europa und die Welt mit dem Rad oder per pedes zu entdecken. Wunderbar! Das würde ich zum Beispiel als echtes Reisen ansehen.

        Warum stellst du deine Fernreisen in den Vordergrund, wo sie doch einen sehr kritisierbaren Index mit sich führen? Warum nicht alles gleichermaßen? Warum das Fremde und die Ferne absolut setzen und nicht dialektisch „Ferne, Nähe und alles Dazwischen“ gleichermaßen wertschätzen?

        Liebe Grüße

        Krinien

      2. Liebe Krinien,

        vielen, vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Danke dafür, dass du so auf meine Antwort eingegangen bist und dich erklärt hast. Ich verstehe deine Kritik auf jeden Fall und finde es super, dass du anregst darüber nochmal reflektiert nachzudenken.

        Viele Begriffe, wie du ja bereits gesagt hast, werden wohl wirklich einfach zu schnell verwendet ohne, dass darüber genauer nachgedacht wird. Ich kann für mich persönlich nur sagen, dass ich von Reise zu Reise an mir gewachsen bin und immer mehr versucht habe, die normalen Pfade zu verlassen. Aber genau wie du gesagt hast, ich kann nur als Besucher aus einem Industrieland – wohl bemerkt mit der Möglichkeit wieder in mein privilegiertes Zuhause zurückkehren zu können – in die Kultur eines weniger entwickelten Landes schauen. Ich glaube darüber werde ich mir tatsächlich noch ein paar Gedanken machen und das auch mal aufschreiben :)

        Mein Fokus auf die Fernreisen ist bisher ganz klar durch das Interesse meiner Freunde gekommen, die mich immer wieder das Gleiche zu den Reisen gefragt haben. Aber auch das würde ich gerne noch etwas ausweiten, denn ich mag das langsame Vorankommen. Man nimmt seine Umgebung einfach ganz anders war und erlebt Distanzen einfach noch als Distanzen und nicht nur als Flugstunden.

        Darf ich dich fragen, wie du auf meinen Blog gekommen bist? :)

        Vielen Dank nochmal für den tollen Austausch und die differenzierte Kritik!

        Liebe Grüße
        Jana

  2. Toller Blog! Ich bin zur Zeit als Au Pair auf Teneriffa. Es ist eine superschöne Insel. Es gibt jede Jahreszeit zur gleichen Zeit hier. Beeindruckend! Freu dich drauf!
    Liebe Grüße

    1. Liebe Marie,
      vielen Dank für deinen Kommentar! :) Das hört sich ja mehr als vielversprechend an! Dann genieß du die Zeit auf Teneriffa auch noch in vollen Zügen!
      Liebe Grüße in die Sonne
      Jana :)

  3. Liebe Jana!
    Toller Blog und klasse Insta Profil! Es gibt ja so viele spannende Länder auf der Welt, aber tatsächlich habe ich eine kleine Hemmschwelle vor dem ‚alleine Reisen‘. Wie ist das so, lernst du schnell Leute kennen in den Ländern, die du bereist?

    1. Hallo Neele,

      vielen Dank für deine Nachricht! Ich bin generell ein sehr offener Mensch und ich habe kein Problem damit, auf andere zuzugehen. Das kommt mir beim Reisen wahrscheinlich zugute, aber man lernt dieses auf andere zugehen auch sehr schnell.
      Ich habe immer sofort neue Leute kennengelernt und oft sind daraus sogar Freundschaften entstanden. Wenn du mit den Ländern anfängst, die eine gute Infrastruktur für Backpacker, sprich Hostels, haben, dann ist es recht einfach. „Alleine reisen“ bedeutet nicht „alleine sein“! Viele Reisende sind alleine unterwegs, weil sie keine Freunde haben, die das Geld, die Zeit oder den Mut haben mitzukommen oder auch weil sie einfach Lust auf ihr eigenes Ding haben. Das heißt, es sind viele Reisende auf der Suche nach Anschluss und dadurch auch immer aufgeschlossen neue Leute kennenzulernen!
      Trau dich- du wirst es nicht bereuen! Thailand ist ein super Land, um mit dem Reisen anzufangen. Es ist recht günstig und voll mit Backpackern :)

      Ganz liebe Grüße und noch einen schönen Ostermontag!
      Jana

  4. Herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr gut gelungenen Blog. Hervorragend geschrieben, gerne könnten noch mehr Tipps die Seiten füllen. Es bringt Freude, Deine guten Berichte zu lesen.

    1. Hallo Christian,
      vielen Dank für das Lob! :) Ich arbeite an den Tipps und werde versuchen davon noch mehr unterzubringen :)
      Jana

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